Texte

Zerstörung der Ukraine in Acrylbildern verarbeitet: Die Malerin Irina Corona lebt seit ihrem fünften Lebensjahr in Deutschland. Ihren Schmerz und ihre Trauer über die Zerstörung der Städte in ihrer Heimat Ukraine durch die russischen Aggressoren hat sie in informell-abstrakten Acrylbildern verarbeitet. Ihren Bildern gibt sie die Namen dieser Städte: Butscha, Bachmut, Dnipro. Mariupol, Irpin. „Es sind Orte, die nach Besatzung oder Beschuss nicht mehr so existieren wie in Zeiten des Friedens. Mariupol wurde seit 2022 schätzungsweise zu über 90 Prozent zerstört.“ Corona ist Mitglied verschiedener Kunstnetzwerke, aber auch Mitbegründerin der Wormser Flüchtlingshilfe für die Ukraine.

ULRIKE SCHÄFER

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

Mit Städtenamen bezeichnet/ Die in der Ukraine geborene Künstlerin lrina Corona stellt in Lingenfeld aus/ ,,Don’t forget to remember“ – Vergiss nicht (dich) zu erinnern. Herzenswunsch und Lebensmotto der in der Ukraine geborenen Künstlerin lrina Corona, der auch Titel ihrer Ausstellung wurde. Der Kunstverein Lingenfeld eröffnete diese schon vor drei Jahren geplante Schau am Sonntag im Rathaus. Doch die Pandemie und vor einem Jahr noch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine waren Grund für eine Verschiebung. Mit Kriegsbeginn in ihrem Heimatland, haben sich die Farben in den Werken, die Irina Corona seitdem geschaffen hat, sehr verdüstert. Hierin hat sie ihre Emotionen und die aktuellen Berichterstattungen durch die Medien, verbunden mit dem unerträglichen Leid der Bevölkerung, versucht zu verarbeiten. Es ist der Künstlerin wichtig, Orte der Erinnerung zu erschaffen, die heute gar nicht mehr existieren oder vom Krieg ohne Wiedererkennungswert zerstört sind. Allen Bildern und Skulpturen gibt Corona Städtenamen wie Andrijiwka, Bachmut, Dnipro, Marinka, Irpin und Mariupol. Der Betrachter kann sich gut vorstellen, dass die schwarz-weiß-grauen und rötlichen Spitzen in diesen Bildern, die bis an den oberen Bildrand reichen, Gebilde sind, die die Zerstörung durch eine Bombenexplosion zeigen. Festgehalten ist der Moment, bevor alles in Schutt und Asche zurück auf die Erde fällt und Teile der Verwüstung unter sich verdecken. Jedoch die Erinnerung an den ursprünglichen Zustand bleibt bei den Menschen zum Trost erhalten, deren Ort zerstört wurde, und bei denen, die ihn kannten. Erinnerungen sind nicht zu zerstören. Das drückt die Künstlerin in ihren gesamten Werken aus, alle Acryl auf Leinwand. Es entstehen Fragmente und Formen, die wie durch ein Prisma betrachtet, teilweise sehr verschwommen sind. Oder sie zeigen, wie unter einem Mikroskop winzige Teile zu unerkannter Größe anwachsen. Gleich wie in Erinnerungen, die manchmal gestochen scharf und in denen alle Details klar umrissen sind. Aber auch in denen, die nur verschwommen ins Gedächtnis zurückkommen. Oft sind sie durchsetzt mit Wünschen und Träumen, verbunden mit der Hoffnung, an diese Plätze, mit denen viel Schönes verbunden war, zurückkommen zu können. Alle Bilder regen zu eigenen Interpretationen und Vorstellungen an, lassen dem Einzelnen
die Möglichkeit, selbst einen Ort der Erinnerung zu finden und zu erkennen. Wie in den farbenfrohen Bildern aus früheren Zeiten, „Amsterdam“ und „Berlin“, die Lebensfreude ausdrücken und Deutungen von Fröhlichkeit und Unbeschwertheit zulassen. Zwei Holzplastiken mit Namen „Perth“ und „Kalbarri“ erinnern Irina Corona an ihren Aufenthalt in Australien. Bei diesen Objekten setzt sie ohne irgendeine Vorstellung der endgültigen Form, Hammer und Spatel an und arbeitet drauflos, lässt sich leiten von Gefühlen und Stimmungen, und sie ist selbst manchmal über das Endprodukt erstaunt. Die Künstlerin wurde 1984 in Borislaw/Ukraine geboren und kam 1990, nach Eröffnung der Grenze durch Gorbatschow mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach Worms. Ihr Vater war ein Jahr vorher gestorben. Mit ihnen kamen noch zwei verwandte Familien, mit denen sie zusammen in einer Dreizimmerwohnung in Worms gelebt haben. 2004 machte Irina Corona ihr Abitur in Worms, war danach ein Jahr zum Kunststudium in Kalifornien, verbrachte einige Zeit in Australien und studierte von 2006 bis 2011 an der Uni Landau Bildende Kunst und Anglistik. Nach ihrem Master-Abschluss und ihrem Lehramtsreferendariat in Speyer lehrt sie seit 2018 an der Anna-Freud-Schule in Ludwigshafen. Ukrainische Kriegsflüchtlinge, Männer und Frauen, untermalten die Vernissage mit Volksliedern aus ihrer Heimat und sangen den weltbekannten Song ,,Halleluja“, von Lenard Cohen in ihrer Muttersprache.
Diese Ausstellung ist wegen der aktuellen Ereignisse in ihrem Heimatland zu einer Benefizveranstaltung geworden. Der Erlös der verkauften Bilder geht an den Verein ,,Ukraine-Hilfe-Worms e.V.“, bei der sie als zweite Vorsitzende tätig ist. Ihr Cousin und Laudator, Maxim Juschak, ist der erste Vorsitzende des Vereins. Aufgabe ist die Verteilung von Hilfsgütern in die Ostregionen der Ukraine, Ankaufen von Autos, die dorthin exportiert werden und zur Verteilung
der Hilfsgüter weiter verwendet werden. Sie fahren in die Gebiete, in die Hilfsorganisationen wegen der großen Gefahr nicht fahren. Es gibt zum Beispiel einen umgebauten Lastwagen mit Duschkabinen und Waschmaschinen, der in ständigem Einsatz in den zerstörten Regionen ist, wo es keine Infrastruktur mehr gibt. Die Künstlerin ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt an einem Ort ihrer Erinnerung in Rheinland-Pfalz.

MONIKA NEUSTÄDTER

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

(…) Ebenfalls am Künstleraustausch teilnehmen wird Irina Corona. Die in der Ukraine geborene Künstlerin und Lehrerin für Bildende Kunst und Englisch verarbeitet in ihren Werken die Trauer um ihr Heimatland. Ihre künstlerische Vorgehensweise ist, sich allein vom Malprozess leiten und lenken zu lassen. Die meisten Werke hat sie aufgrund persönlicher Assoziationen zu den jeweiligen ukrainischen Orten benannt, wie etwa Bachmut oder auch Mariupol. Sie sollen den Betrachtern als Deutungsmöglichkeit dienen, es ihnen jedoch offenlassen, die Bilder auch selbst zu interpretieren. Dennoch lassen sich die schwarz-weiß-grauen und rötlichen Spitzen in diesen Bildern, die bis an den oberen Bildrand reichen, durchaus als Bombenexplosion oder Kriegsszenario deuten. Festgehalten ist der Moment, bevor alles in Schutt und Asche zurück auf die Erde fällt und Teile der Verwüstung unter sich verdecken. (…)

TEXT ZUR AUSSTELLUNG „BEYOND BORDERS“ IN PARMA

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

WORMS – „Feel free to…“ heißt die Ausstellung, die in der Galerie des Kultur- und Tagungszentrums eröffnet wurde. Was diese Überschrift sagen will, lassen die Werke von Irina Corona unschwer erkennen: Es sind gegenstandslose, so genannte informelle Bilder, die durch die besondere Art, wie sie gestaltet sind, dem Betrachter die Freiheit zu nahezu unbegrenzten Assoziationen geben. Sind das nicht große Fußspuren im nassen Sand? Oder Steine, die von weiß-glänzendem Wasser umspült werden? Scheut hier nicht ein Pferd vor einem bellenden Hund zurück? Und bricht dort nicht die Erde auf und sprüht Funken oder wirft kleine goldene Lapilli aus? Bei manchen Bildern denkt man an Blüten, bei anderen vielleicht an Schneelandschaften oder an einen Bach, auf dem die noch winterlichen Eisschollen treiben. Was auch immer dem Betrachter zu diesen Arbeiten einfällt: Es sind Bilder, die sich durch eine starke, fast pulsierende Bewegung auszeichnen. Dieser Eindruck wird durch die Beschränkung auf wenige, aussagekräftige Farben verstärkt. (…) Irina Corona bezieht den Ausstellungstitel durchaus auf den Betrachter, der die Freiheit hat, ihre Bilder zu interpretieren oder auch sie einfach nur anzuschauen und zu genießen. Aber sie beschreibt damit vor allem auch die eigene Arbeitsweise: „Ich male völlig frei und ohne irgendwelche Assoziationen“, heißt es im Vorwort zum kleinen Ausstellungskatalog, der im Worms-Verlag erschienen ist. „Ich greife einfach zu Farbe und Pinsel und lege los. Ich habe kein Konzept, sondern lasse mich vom Malprozess leiten.“ Die überwiegenden Arbeiten der Ausstellung sind mit Acrylfarben gemalt. Oft verwende sie unterschiedliches Werkzeug, erzählt sie, nicht nur den Pinsel, sondern auch Hasendraht, Luftpolsterfolie oder Glasplatten, um sie dann in einem Monotypie-ähnlichen Verfahren auf den Bildträger zu bringen. Das gibt den Bildern die besondere lebendige Struktur. Die sieben kleineren Druckgrafiken erinnern an wogende Wellen, fliegende Partikel, Sterne, Wunderwelten. Dazu hat Irina Corona Redewendungen gestellt „Weniger ist mehr“, „Kommt Zeit, kommt Rat“, „Von nichts, kommt nichts“, die in dieser Kombination neu bedacht werden wollen. (…)

ULRIKE SCHÄFER

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

Unter dem Titel „Feel free to…“ stellt die Gymnasiallehrerin für Bildende Kunst Irina Corona im August ihre gegenstandslose und experimentelle Acryl-Malerei im oberen Foyer des Wormser Kulturzentrums aus. Den Besucher erwarten kontrastreiche zweidimensionale Gemälde ohne Titel, zu denen jeder seinen eigenen Assoziationen freien Lauf lassen kann. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 1. August, 19 Uhr, statt. Der Besuch der Vernissage sowie der Ausstellung ist kostenlos. Begleitend erscheint ein Katalog im Worms Verlag. „Ich greife einfach zu Farbe und Pinsel und lege los“, beschreibt Irina Corona ihre Arbeiten: „Daher habe ich nicht im Voraus ein Konzept, an dem ich mich entlangarbeite, um meine Bilder zu gestalten. Ich lasse mich vielmehr vom Malprozess selbst lenken und leiten.“ Bei ihrer Acryl-Malerei überlässt Corona vieles dem Zufall. Sie „druckt“ mittels Glasplatten in Schichten auf die Leinwand. Diese Spuren werden teilweise stehen gelassen. Oftmals werden sie aber auch in verschiedenen Farbschichten übermalt, beziehungsweise weiterverarbeitet. So bleibt vieles zufällig, was abgebildet wird. Da Corona selbst ohne jegliche Assoziationen arbeitet, überlässt sie den Besuchern der Ausstellung auch ihre ganz eigene Interpretation der Bilder. „Feel free to… interpret my artwork wäre beispielsweise eine Möglichkeit den Namen der Ausstellung fortzuführen“, sagt Corona: „Oder auch einfach Feel free to… just look at it.“ Irina Corona Die in der Ukraine geborene Irina Corona absolvierte 2004 ihr Abitur am Rudi-Stephan-Gymnasium in Worms. Nach einem Auslandsaufenthalt in den USA entschloss sich Corona dazu, am Diablo Valley College in Pleasent Hill (Kalifornien) ein Kunststudium zu absolvieren. Die heute in Karlsruhe lebende Künstlerin fing mit figürlicher Malerei an, fand aber über die abstrakte Malerei ihren Weg zur informellen Kunst. 2011 erreichte Corona an der Universität Landau das erste Staatsexamen für Bildende Kunst und Anglistik auf Realschullehramt. Im Anschluss folgte das zweite Staatsexamen Bildende Kunst auf Gymnasiallehramt. Derzeit ist Corona Lehramtsreferendarin in Speyer. Inspirationsquellen sind für die Künstlerin zum Beispiel Fred Thieler, Xanti Schawinsky und Bernard Schultze. Speziell bei der Farbwahl lässt sie sich aber von Karl Otto Götz und K. R. H. Sonderborg inspirieren.

CHRISTIAN PFEIFFER

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

Vieles ist zur Zeit im Umbruch in Irina Coronas Leben. Die Künstlerin, die jetzt bei Karlsruhe lebt, kehrte am Freitag in die Stadt ihrer Jugend und Schulzeit zurück. Gerade vor einem Vierteljahr in die Rolle der Mutter geschlüpft, zeigt sie im Wormser das erste Mal ihre Werke allein in einer eigenen Ausstellung, die am Freitag eröffnet wurde. Nach dem Abitur am Rudi-Stephan-Gymnasium verschlug  es Irina Corona nach Kalifornien, wo sie am Diablo Valley Collage ein Kunststudium absolvierte, bevor sie wieder nach Deutschland und hier an die Universität Landau kam. Spannend wird es sein zu verfolgen, ob und in welcher Weise sich das einschneidende Erlebnis des Mutter Werdens auf die künstlerische Ausdrucksweise Coronas auswirken wird. „Feel free to …“ der Titel der Ausstellung lädt den Betrachter ein, sich von der Kunst Irina Coronas individuell leiten zu lassen. Die gegenstandslose und experimentelle Acryl-Malerei möchte nicht mit Titeln die Fantasie des Betrachters beschränken, sondern die Werke laden zu eigenen freien Assoziationen und Gefühlen, zu eigenem Erleben ein.

KAROLINA KRÜGER

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

In den Malereien von Irina Corona gibt es eine offene Phase des Spiels mit den Mitteln. Es sind Monotypie-ähnliche Verfahren am Anfang, mit denen sie die Grundkomposition festlegt und dann malerisch weiter bearbeitet. (…) Plötzlich ging es in die Richtung Abstraktion und dann informeller Malerei und die Tür zu einem eigenen Weg ging ganz weit auf. Es gibt auch immer noch einen Strang zur Abbildlichkeit, in den Radierungen, in denen sie aber konsequenterweise radikale Ausschnitte und Vergrößerungen wagt.

PROF. TINA STOLT

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

Die Malerin Irina Corona lebt in Karlsruhe. (…) Geboren in der Ukraine, lebt die Malerin seit ihrem fünften Lebensjahr in Deutschland. In Landau hat sie Kunst studiert und inzwischen gab es schon Ausstellungen etwa in Polen. So nennt sie auch internationale Aktivitäten als eines ihrer wichtigen Ziele. Diese Arbeiten technisch zu beschreiben, ist recht einfach: Fast immer verwendet Irina Acrylfarbe auf Leinwand. Gelegentlich werden weitere Materialien mit eingefügt, um noch spannendere Strukturen zu entwickeln; auch gibt es einige wenige Holzskulpturen, die aber derzeit noch keinen wichtigen Platz in Coronas Werk einnehmen. (…) Leicht erahnt man, dass das Informel inspirierend für Irina Corona war und ist. Als Inspirationsquellen nennt die Künstlerin zum Beispiel Fred Thieler, Xanti Schawinsky und Bernard Schultze. „Die Farbigkeit und ein meist starker Hell-Dunkel-Kontrast verweisen allerdings auf andere informelle Künstler: Karl Otto Götz und K.R.H. Sonderborg“ schreibt Irina Corona selbst in einem Text zu ihrer Arbeit. Irina Corona arbeitet völlig frei, nimmt Farbe und Pinsel und beginnt mit der Arbeit. So einfach jedenfalls beschreibt die Künstlerin selbst ihre Vorgehensweise. Das Bild entwickelt sich, es gibt keinen Plan, auch keine Zeichnungen etwa, die dem Malprozess vorausgehen. (…) Coronas Arbeiten haben, wie gesagt, überhaupt keinen gegenständlichen Bezug, doch die Künstlerin hat nichts dagegen, dass jeder zu ihren Arbeiten, die auch meist keine Titel haben, seine jeweils ganz persönlichen Assoziationen entwickelt. So nickt sie fast zustimmend, als ich einen Bezug zur Landschaftsmalerei zu erkennen (oder wahrzunehmen) behaupte. Bestimmt werden viele auch den Eindruck einer sehr intensiven Lebendigkeit, einer irgendwie ursprünglichen, schön wilden Energie mit mir teilen. Ein Bild könnte sogar den Urknall zum Thema haben, wobei uns dabei die Reduktion auf schwarz-weiß zurückholt auf den im Vergleich dazu doch recht stabilen Boden der Kunst. Umgekehrt evozieren andere Bilder eher wieder makroskopische Bezüge in Richtung von (elektronenmikroskopischer) Fotografien lebendiger Zellen. Das mag jeder so empfinden, wie er will. Wieder einmal erleben wir, wie die Bildende Kunst das Vorstellungsvermögen beflügelt, unserer Phantasie und unserem Sehen auf die Sprünge hilft. Auf fast allen Arbeiten von Irina Corona weht übrigens ein befreiender, erfrischender und heftiger Wind. (…)

JÜRGEN LINDE

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

Durch ihre in mehreren Farbschichten angelegte Malerei erreicht die Landauerin Irina Corona zweidimensionale Flächen, eine aufgebrochene, an Dornen erinnernde Struktur.

ANDREAS DANNER

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

Irina Corona überlässt in ihrer Acryl-Malerei vieles dem Zufall. Mittels Glasplatten „druckt“ sie in Schichten auf die Leinwand, deren Fläche sie selten ganz nutzt. So bleibt es zufällig, was abgebildet wird. Durch den Kontrast von Hell und Dunkel sowie verwischten Elementen wirken die Bilder flüchtig wie Rauch.

MARIE FRECH

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

Aus der Ukraine stammt (…) Irina Corona. Sie zeigt (…) ihre Malerei, bei der sie sich auch Drucktechniken bedient. Aufgewachsen ist sie in Worms. Während ihre Brüder Fußball spielten, nahm sie lieber die Stifte zur Hand. So war für die 28-Jährige früh klar, wohin die Reise geht – auch wenn der Weg an die Uni Landau nicht einfach war (…). Corona braucht die Kunst zum Ausgleich. Deshalb wird sie ihr noch als Lehrerin treu bleiben – vor allem jetzt, da sie ihren eigenen Stil gefunden hat und „von der Linie zur Fläche“ gekommen ist.

MARIE FRECH

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

Irina Corona zeigt Malerei, deren Entgrenzung und Dynamisierung dem Informel neue Facetten abgewinnt. Nach einem langen Weg der Figürlichkeit hat diese Studentin am Ende des Studiums ihren Weg in die freie Abstraktion gefunden.

PROF. TINA STOLT

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

Corona (28), zeigt eine informelle, von zufälligen Faktoren mitbestimmte Komposition (…). Die gebürtige Ukrainerin aus Landau zeigt eine ihrer vegetabil anmutenden Kompositionen, bei denen sie mittels Glasplatten zunächst auf die Leinwand druckt und das Ganze dann malerisch weiter bearbeitet.

HOLGER PÖSCHL

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

Ein spannendes Spiel mit Farbe und Form (…) spielen die großen Ölarbeiten von Irina Corona, die sich der Tradition des Informel verpflichtet fühlt und einen ganz eigenen Formenkosmos entwickelt.

CLAUS JÜRGEN HOLLER

…………………………………………………………………………………………………………………………………………

Obviously, I’m always excited to see people putting brush to canvas in fresh ways. I was especially taken with the abstract work (HERODES RESIGNATION) by Irina Corona. It is as if there is a thin veil between the viewer and the organic forms beyond, which is torn in gaping slashes. It is somehow both lyrical and violent.

HEATHER MCCAW